LICHTBURG

Verborgene Schätze!

Vielen werden sich jetzt fragen was damit gemeint ist. Als verborgene Schätze bezeichnen wir Dinge die wärend des Umbaus zum Vorschein kamen und nur teilweise bekannt waren. Zu diesen Dingen zählen wir den original Eingang aus den 30iger Jahren, die original Decke des LICHTBURG Saales in den 50iger Jahren und eine große Zahl von handgemalten Palakten, ebenfalls aus den 50iger Jahren, die an der Front der LICHTBURG hingen (siehe Bilder der 50iger Jahre).

Dieses Foto zeigt den Rundbogen des LICHTBURG Eingangsbereiches. Dieser Rundbogen war schon in den 30iger Jahren vorhanden (vielleicht schon 1910 , dies kann jedoch nicht 100%ig behauptet werden), wie auf dem Bild der 30iger Jahre angedeutet zu sehen ist. Dieser Rundbogen war kunstvoll mit Stuckornamenten verziert, wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist. Nach dem Krieg wurde der Rundbogen "zugebaut" oder besser gesagt "versteckt", da er nicht mehr zeitgemäß und zu unmodern war. Zur Orientierung: dieser Rundbogen befand sich direkt über dem Eingansbereich der LICHTBURG, hinter der Leuchtreklame.

Detailansicht éines Stuckornamentes.

Der halbe Rundbogen. Gut zu erkennen ist das sich das Ornament über den gesamten Rundbogen wiederholt hat. Das "Metallgerüst" über der Stuckdecke wurde angebracht um dem Rundbogen ein modernes Aussehen zu verschaffen. Es wurden Milchglasscheiben eingefügt, sodaß die schönen Stuckarbeiten nicht mehr zu sehen waren.

Mittig im Stuckornament war in den frühen Jahren der LICHTBURG eine Fassung für Glühbirnen angebracht. Auf dem Bild sind noch die Kabel zu sehen die aus der Fassung heraushängen.

Diese Scheiben waren seitlich im Eingangsberich angebracht, zu sehen auch auf dem ersten Foto der 30iger Jahre.

Hier die original Decke der LICHTBURG aus den 50iger Jahren. Zu sehen noch die 4 Rundungen in der Decke in denen die Lampen hingen (die Lampen sind auch noch vorhanden). Diese gewölbten Rundungen waren mit echtem Blattgold belegt und brachten einzigartiges Licht in den Saal. Als diese Decke im gesamten noch zu sehen war bestand die LICHTBURG nur aus einem großen Saal. Die spätere LICHTBURG 2 war zu dieser zeit noch der Balkon und das spätere STUDIO die Fläche unter dem Balkon. Die Fläche in der die letzte Rundung liegt ist schwarz gestichen, hier war sozusagen die Abgrenzung zur LICHTBURG 2 nach der Unterteilung des großen Saales in 3 kleine Säle.

Ebenfalls die original Decke der LICHTBURG der 50iger Jahre. Die Drahtseile sind wärend des Umbaus im Jahre 2005 eingeschossen worden um die neue Decke für die Ladenlokale abhängen zu können.

Aus einer anderen Sichtperspektive. Der Stahlträger war der Hauptträger des Balkons bzw. der LICHTBURG 2.

Die Originaldecke aus näherer Sicht.

Wieder aus einer anderen Perpektive.

Hier nun einige handgemalte Plakate aus der LICHTBURG. Hierbei handelte es sich um eine Art Hartfaserplatte in der Größe ca. 110cm x 90cm, diese wurde per Hand bemalt und dann an die Kinos verschickt. Hier ein Teilstück einer Frontwerbung (in der Regel ergaben 3 Hartfaserplatten eine gesamte Werbung). Dieses Teilstück gehörte zu einem Film mit dem Titel: "Der Mann vom Eifelturm!". In den 50iger Jahren und 60iger Jahren wurden diese Werbepaltten an die Front der Kinos gehängt, auch auf den Fotos der LICHTBURG der 50iger + 60iger Jahre zu sehen. Die hier gezeigten Stücke befanden sich hinter der Seitenverkleidung der LICHTBURG 1. Diese Werbeplatten sind eine absolute Rarität und sind kaum noch zu finden. Diese Reklametafeln wurden mit sehr viel Liebe zum Detail gemalt & hergstellt, zu den heutigen Kinoplakaten kein Vergleich!

Wer Interesse an einem Unikat hat soll sich bitte per E-mail melden.

Auf diesem Bild zu sehen die Werbung für den Film: "Entscheidung vor Morgengrauen" mit Hildegard Knef aus dem Jahre 1951. Leider fehlt das erste Teilstück der Reklame.

"Karawane der Frauen" aus dem Jahre 1951.

Reklame für den Film "Die Spur führt zum Hafen" aus dem Jahre 1952. Originaltitel "The Mob", Regie: Robert Parrish, Darsteller: Broderick Crawford und Betty Buehler.

Einzelnes Teilstück einer Reklame, leider sind Filmtitel und Darsteller nicht bekannt. Sehr warscheinlich auch aus den 50iger Jahren.

Ebenfalls ohne Titel und und Darsteller. Trotzdem einfach schön anzuschauen!

"Dein Glück in meine Hände" ("No sad Songs for Me") aus dem Jahre 1950 mit Margaret Sullavan und Wendell Corey.

Wer uns bei Titel, Darstellern und Erscheinungsjahr helfen kann soll sich bitte melden! Danke!